The Book of Unwritten Tales

The Book of Unwritten Tales

17. März 2010 - 16:49 Uhr geschrieben von Dai-Lee

Über die Nominierung zum „besten Jugenspiel“ beim Deutschen Computerspielepreis, welcher am 29. April diesen Jahres verliehen werden soll, bin ich auf den Titel „The Book of Unwritten Tales“ aufmerksam geworden. Das Spiel von King Art Games ist zwar schon etwas älter (erschien im April letzten Jahres) und sicher kennt es der eine oder andere schon, aber nach dem Anspielen der Demo fürchte ich weiß ich schon was ich mir demnächst kaufen muss …

… aufgrund seines „Alters“ ist The Book of Unwritten Tales aktuell für nur noch 19,99 bei Amazon zu haben – vielleicht doch gut das ich mich erst jetzt habe verzaubern lassen :-P

 

Vielleicht zur Einstimmung mal ein bisschen Trailer-Material… quasi als „Weiche“ für all jene, die erst wissen müssen, ob der Humor im Spiel denn dem eigenen entspricht ;)

 

 

Aber zum Thema:

Zu allererst – das Spiel sieht einfach toll aus. Liebevolle Grafik und zahlreiche knuffige Charaktere machen das Setting zum Titel aus Deutschland aus.

Im Spiel selbst übernimmt man die Steuerung des grummeligen Wilbur, eines Gnoms der irgendwie Hausmeister wider Willen ist und sich einfach mehr von seinem Dasein verspricht. In gewohnt gemütlicher Point-and-Click-Manier beginnt dieses Adventure, nachdem dem Protagonisten plötzlich ein Käfig mitsamt Gefangenen auf die Füße fällt – Der Gremlin beauftragt uns nämlich einen geheimnisvollen Ring zum Erzmagier Alistair zu bringen.

 

Es beginnt eine mit Ironie und Anspielungen auf Herr der Ringe und Co. gespickte Reise die einfach Spass macht. Selten habe ich ein so schön synchronisiertes Adventure anspielen drüfen … der gute Wilbur z.B. wird von Oliver Rohrbeck gesprochen – Fans von den Drei ??? und „Justus Jonas“ sollten hier hellhörig werden ;) Es geht also doch ein Spiel zu entwickeln, wo die Sprachausgabe nicht gleich alles wieder kaputt macht.

 

Die Rätsel sind lustig und bis jetzt nachvollziehbar und nicht unnötig konstruiert gewesen… Witzig ist z.B. der Dialog mit dem Tod – ihn nämlich muss man überzeugen einen selbst zum Geist zu machen … keine leichte Aufgabe wenn man bedenkt das man in einem Adventure normaler Weise nicht sterben kann und Gevatter Tod in Folge dessen arbeitslos ist :-P

 

Hinzu kommt das ich vom herrschenden „Putzigkeitsfaktor“ einfach hin und weg bin … auf einem kleinen Marktplatz einer pulisierenden Fellkugel zu begegnen um dann festzustellen das es sich um den in einen Käfig geferchten dicksten Hamster der Welt handle … niiiiiieeeeeeedlich! :D
Dann das Häschen das mann nur dann MITNEHMEN kann, wenn man es mit einer Möhre gelockt hat… *schmacht* :o)

 

 

Mädels (und Jungs) … ich glaub ich hab ein neues (altes) Lieblingsspiel :)
Nach dem bisschen Demo muss(!) ich zeitnah mal zum Bestellschein greifen ;)

Kennt jemand den Titel? Wie findet ihr’s? =)
Ich drück den Entwicklern auf jeden Fall schon die Daumen für die Preisverleihung :)

 

Ach ja… einen hab ich noch :-P