"Helden mit Brüsten"

"Helden mit Brüsten"

20. Mai 2010 - 11:37 Uhr geschrieben von Dai-Lee

So hieß ein Artikel aus der Gamestar-Serie “Frauen und Spiele” in der Ausgabe 12/09. Hier geht es wie der Titel vermuten lässt um Weibliche Hauptcharaktere in Spielen. Geschrieben wurde der Artikel von Christian Schmidt, meinem Lieblings-Redakteur der Gamestar. Als ich den Artikel gelesen hatte schrieb ich folgendes dazu…

Christian Schmidt unterteilt die Damen in Spielen in 5 Archetypen: Die Heldin, die Begleiterin, die Gegenspielerin, das Opfer (Besonders nerviges Beispiel: Jen aus Pray -.-) und das Sexsymbol. Er beschreibt, am Beispiel der Seite mobygames.com das Missverhältnis von Frauen und Männern als tragende Figuren in Spielen. Bei Mobygames gebe es insgesamt 48.000 Einträge davon 705 Einträge zum Thema “Female protagonists” (stimmt habe nachgeschaut). Das Frauen in Spielen so selten vorkommen ist mir bisher so nie aufgefallen.
Nur einmal ist mir klar geworden, dass Frauen und Männer in Spielen längst nicht gleichberechtigt sind und zwar auf der gamescom. Wir sahen uns die Vorstellung von  Brink an und ich war begeistert von dem was ich sah, ausser von dem Fakt, das man nur Männer erstellen konnte. Ich sprach meinen Freund darauf an und er erzählte mir, das Frauen in Brink eigentlich geplant waren, aber man sich dann doch dagegen entschieden hatte. Den genauen Grund dafür kannte er nicht, aber wir vermuten es hat falsche, moralische Gründe wie “Man darf doch in einem Spiel nicht auf Frauen schießen!” oder ähnliches. Aber ich frage mich warum diese Haltung in unserer Gesellschaft noch so stark vertreten ist.
Ich meine es gibt doch genügend Feministinnen, die ewig nach Gleichberechtigung schreien wenn es um Positive Dinge geht, warum denn nicht in allen Punkten? Krieg und Tod machen nicht halt vor Frau und Kind. Christian Schmidt bringt in seinem Artikel ein weiteres perfektes Beispiele: Call of Duty: Modern Warfare. Dieses Spiel besteche mit seinem Realismus und trotzdem sei im gesamten Verlauf auf Frauen verzichtet worden. Na wo bleibt denn da die Gerechtigkeit?