Bioshock

Bioshock

21. Mai 2010 - 17:58 Uhr geschrieben von Dai-Lee

2007 erschien ein ganz wunderbares Spiel für den PC, die XBox 360 und die Playstation 3. „Bioshock“! Erst drei Jahre später, also dieses Jahr, traute ich mich an dieses Spiel ran. Eigentlich ganz praktisch, denn in diesem Jahr erschien auch der zweite Teil des Spiels und ich konnte beide Spiele kurz hintereinander spielen.

Ihr bekommt nun hier also die Meinung eines Spätzünders zulesen…

Ich erinnere mich nun mit einem Lachen daran, wie ich vor Angst schlotterte als mein Freund „Bioshock“ spielte: „Zum Zuschauen ist das echt toll, aber wenn ich das spielen müsste, würde ich weinen vor Angst!“

Nun, ich habe nicht geweint. Soviel vorweg.

Das Spiel beginnt mit den Worten “Als mich meine Eltern in das Flugzeug nach England setzten, wo ich meine Verwandtschaft besuchen sollte, sagten sie zu mir ‘Sohn du bist etwas besonderes, du wirst große Taten vollbringen’ glauben sie mir, sie hatten recht.”. In die Rolle dieses Sohnes schlüpfen wir als Spieler. Wir sitzen in einem Flugzeug, rauchen eine Zigarette und schauen ein Foto der Familie an. Plötzlich kommt es zu unerwarteten Turbulenzen und das Flugzeug stürzt ab. Glücklicher weiße (vielleicht auch unglücklicher Weiße), stürzt das Flugzeug in den Ozean, gleich neben einem Leuchtturm. Wir sind der einzige überlebende und retten uns in diesen Leuchtturm. Doch dieses Gebäude ist nicht irgendein Leuchtturm, nein er ist der Eingang zu einer unterirdischen Welt. Eine Welt entsprungen aus den Gedanken des reichen Andrew Ryan, der die Idee hatte eine Unterwasserstadt zu bauen, eine Stadt frei von allen Gesetzen und jeder, die Wissenschaft und Kunst einengenden, Moral.

Die wunderschöne Umgebung voll von Prunk und filigranen Goldverzierungen wird nur durch eins zwei Dinge getrübt, riesige Blutflecken an allen Wänden und mordlustige, wild gewordene Irre. Wir sind auf uns gestellt, abgesehen von Atlas, dem Mann am Funkgerät.

„Bioshock“ ist ein wunderbar atmosphärisches Spiel, das durch seine Optik und den tollen Sound besticht. Die ersten zwei Stunden Spielzeit haben mir ziemliche Angst bereitet, allerdings gewöhnt man sich nach einiger Zeit an die meisten Schockelemente. Die Handlung des Spiels ist genau mein Ding, denn es geht um Ethik, Moral und Freiheit und wie weit all das gehen darf.

Als störend empfand ich den viel zu schwachen Endegegner, den zu realistischen Rückschlag der Schrotflinte (jaja ich weiß im waren leben wäre das halt so, aber in Spielen kann ich das nicht leiden) und das Stück des Spiels in dem wir auf einen kleinen Begleiter aufpassen müssen, den dieser Teil des Spiels ist schwer langweilig. Trotzdem hat mir Bioshock sehr gefallen und ich bin bereit für Bioshock 2.