Revolutionäre Gedanken

Revolutionäre Gedanken

20. Oktober 2009 - 13:44 Uhr geschrieben von Dai-Lee

Zugegeben – Red Faction: Guerilla ist kein „neuer Titel“, aber Spass macht er dennoch – also was solls?! ;)

Manchmal im Leben eines GamerGirls kommt die Zeit des Widerstands. Man lehnt sich auf und hinterfragt terroristisches Handeln … man wird selbst zur Widerständlerin und sprengt Gebäude des vermeintlichen Aggressors in die Luft.

So geschehen bei mir in der Rolle des Alec Mason auf der PS3 in Red Faction: Guerilla.

Eigentlich bin ich ja weniger von Shootern angetan, aber nach einem kurzen Reinschnuppern und den ersten Auseinandersetzungen mit der EDF (der herrschenden Militärmacht auf dem Mars namens Earth Defence Force), juckte es mir in den Fingern den roten Planeten vom Einfluss und der Ausbeutung der Erde zu befreien.

Das Tolle und gleichzeitig Erschreckende ist – ich habe wohl die Abrissbirne in mir entdeckt. Wer’s nämlich noch nicht weiß – im Spiel ist so ziemlich alles kaputtbar und so ertappe ich mich häufig dabei wie ich einfach mit einem beliebig ausgeliehenen Gefährt durch die Walachei und anschließend in die nächste Militärbasis brettere, um diese dem Erdboden gleich zu machen :)

Befreit den Mars
Natürlich geht das auch mit „konventionellen“ Mitteln – schließlich bin ich… ist Ma(n)son Sprengstoff-Experte und Minenarbeiter und so hechtet man von Brennpunkt zu Brennpunkt, von Überfall zu Geiselbefreiung und was soll ich sagen? Den ersten Sektor habe ich schon befreit :)
Nach Parker befinde ich mich nun in Dust und nach einem Blick auf die Karte muss ich feststellen – ich hab noch viel zu tun! Riesengroß der Mars und entsprechend auch das Game.

Zuschlagen und Abhauen
Zwar ist Red Faction: Guerilla kein wirkliches Taktikspiel, aber gedankenlose Herumballerei führt auch nicht wirklich zum Ziel – sobald man den Aufruhr in Gang gesetzt hat wimmelt es bald von EDF-Truppen, die zu Fuß noch leicht zu beseitigen – motorisiert jedoch schon manchmal wirklich lästig werden können. Wenn man also merkt das die feindliche Präsenz überhand nimmt, sollte man sich also aus dem Dust … also dem Staub machen… Lustig dabei ist, das ich bisher schon oft geschafft habe, einem gepanzerten Jeep zu Fuß auf der Hauptstraße zu entkommen … wenn Alec den Hammer an den Nagel hängt, würde er einen Prima Marathon-Läufer oder Sprinter abgeben … Ob es in der Zukunft olympische Spiele aus dem Mars geben wird?! ;)

Hilfe wenn man sie sich verdient
Das schöne an dem Spiel: Anders als z.B. bei GTA hat Fehlverhalten gegenüber Zivilisten Folgen. Wessen Sicht zu sehr durch den roten Marsstaub verschleiert ist und in Folge dessen Kumpel oder andere Zivilisten niedermäht, der findet in seiner nächsten Waffen- und Ausrüstungskiste weniger Munition vor und weniger Aufständische schließen sich den eigenen Angriffen und Anschlägen an… Das mag banal klingen, aber es gibt genug anderes „Gesindel“ was man über den Jordan schicken kann (o weia .. hab ich das jetzt gesagt?!) und auch weniger rechtschaffende Spieler werden die Vorteile der Unterstützung durch die Marsbevölkerung früher oder später zu schätzen wissen.

Spannende Story
Mein nächstes Ziel ist auf jeden Fall auch Dust vor der Ausbeutung durch die Erde zu beschützen. Aktuell jedoch werde ich in Ereignisse rund um eine geheimnisvolle Gruppierung namens Marauder verstrickt… Gruselig, aber spannend.

Ich lass es Euch wissen, wenn Ihr wieder gefahrlos nach Dust reisen könnt oder ich von meinem „Zerstörungs-Trip“ runter bin :) Bis es soweit ist, werd ich es aber weiter kräftig krachen lassen :-P

Fazit:
Der Griff in die Krabbelkiste und das Erstehen von Red Faction: Guerilla für 29,99 bei MediaMarkt  hat sich gelohnt :) Tolle Musik, schöne Atmosphäre, riesige Welt, spannende Story … ach ja .. und ne Menge „Knallzeug“ :D