BioShock Infinite Interview

BioShock Infinite Interview

11. August 2011 - 14:03 Uhr geschrieben von Dai-Lee

Das dritte Spiel aus der BioShock-Reihe spielt nicht mehr Unterwasser, dafür geht es hoch hinaus auf eine fliegende Stadt namens Columbia, die für den Erfolg der amerikanischen Ideale steht. Um euch einen kurzen Einblick zu verschaffen, worum es in dieser Geschichte geht, plaudert Kevin Levine (Creative Director) in einem netten Interview über die Hauptcharaktere ”Songbird“ der Wächter über Columbia und Elizabeth, das Mädchen mit den übernatürlichen Talenten.

Die Story wird im kommenden Blockbuster ”Bioshock Infinite” garantiert spannend und Fans, aber auch Neulinge begeistern. Genaues zum Interview haben wir von dem offiziellen Playstation Blog entnommen und wünschen euch viel Spaß beim reinschauen.

PlayStation.Blog: Wie laufen die Arbeiten an der PS3-Version von BioShock Infinite?

Ken Levine: Schau, ich will niemandem etwas vormachen. Das erste Spiel war Xbox-exklusiv und jetzt haben wir etwas, das wir den PS3-Spielern zeigen können. Wir lieben die Plattform. Ich habe drei PS3 zuhause. Es ist ein großartiges System und ich liebe die Art von Spielen die im PSN herauskommen.

Die PS3 hat eine andere Architektur als wir sie bisher kannten. Weil wir aber schon am Port von BioShock auf die PS3 beteiligt waren, kennen wir die Plattform inzwischen ganz gut. Außerdem haben wir für BioShock Infinite eine neue Engine benutzt. Bei Entwicklungsbeginn wussten wir also, dass wir für PS3 entwickeln. Wir haben uns von Anfang an Gedanken darüber gemacht, wie wir die vielen kerne der PS3 nutzen können, die Vorraussetzungen für die PS3-Entwicklung sind also sehr viel besser.

Wird es in BioShock Infinite Elemente geben, die du schon im ersten Spiel haben wolltest, die dort aber nicht mehr reingepasst haben?

Levine: Die Kämpfe zum Beispiel. Im ersten BioShock gaben wir den Leuten diese riesige Auswahl an Werkzeugen, haben aber nie gefordert, dass sie es auch benutzen. Wir wollen den Gaming-Wortschatz des Spielers erweitern – ich denke, diese Gelegenheit haben wir beim ersten Spiel verstreichen lassen.

Wir haben jetzt also immer noch die traditionellen BioShock-Räume, aber auch genauo große Gebiete in denen die Gegner hunderte Yards entfernt stehen. Man bekämpft einen Gegner oder man bekämpft 15. Distanzwaffen wie das Scharfschützengewehr werden sehr wichtig sein.

Was war die größte Herausforderung in der Entwicklung von BioShock Infinite?

In diesem Spiel gehen wir über die Beziehung zwischen Booker und Elizabeth hinaus. Wir konzentrieren uns wirklich auf eine Beziehung, die man sich verdienen muss, eine glaubhafte Beziehung. Wir haben uns gefragt: Wie entsteht eine echte Verbindung zwischen zwei Menschen? Sich füreinander aufopfern — daraus wird sehr schnell eine Beziehung entstehen. Es ist nicht nur: “Diese zwei Leute gehören zusammen weil sie attraktiv sind.”.