The Cursed Crusade – Höllische Kämpfe

The Cursed Crusade – Höllische Kämpfe

10. Oktober 2011 - 13:42 Uhr geschrieben von Dai-Lee

Von Isabell – “The Cursed Crusade“ erschien am 23. September 2011 für PS3, Xbox 360 und PC. Das Action – RPG macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck, aber kann es diesen auch Aufrecht erhalten?  Wir sind in die Schlacht gezogen und haben uns durch 5 Kapitel und 36 Missionen gekämpft.

 

 

 

 

Das Spiel bietet einen Online- und Offline-Modus sowie einen Koop-Modus im Splittscreen.

Einfallsreiche Story:  
Cursed Crusade spielt im 12 Jahrhundert. Der junge Denz de Bayle will sich dem 4. Kreuzzug anschließen, um seinen Vater zu finden. Der zwielichtige Spanier Esteban de Noviembre steht ihm bei seiner Reise tatkräftig zur Seite. Die beiden müssen sich aber nicht nur auf dem Schlachtfeld beweisen, sondern auch gegen andere Mächte antreten. Denz und Esteban sind beide mit einem Templerfluch belegt, der Ihre Seelen ewig verdammt. Was genau es mit dem Fluch auf sich hat und ob Denz de Bayle seinen Vater findet erfahrt ihr im Laufe des Spiels.

Gaming:
Denz und Esteban spielt ihr in 3rd Person Perspektive. Euch stehen über 130 Waffen und mehr als 100 Combos zur Verfügung, was das Spiel sehr abwechslungsreich macht. Das Kampfsystem ist mit seinem Timing basierenden Kontersystem schnell und einfach zu erlernen und doch effektiv. Brutale Finisher, Ausweichschritte und die verschiedenen Kampfmöglichkeiten bieten in dem Spiel viele taktische Möglichkeiten, was den Spielspaß enorm steigert.

Probleme, die den Spielspaß nehmen:
Die Story an sich ist eigentlich ganz gut aber leider stimmen Synchronisierung, Mimik und Gestik der einzelnen Charaktere oft nicht überein. Da man in “The Cursed Crusade“ wirklich sehr viele Videosequenzen zu sehen bekommt, wird es für den einen oder anderen Spieler sicher eine Qual sein, die Videosequenzen nicht überspringen zu können. Wenn man jedoch etwas von der Story verstehen möchte, muss man diese schlecht getimte Synchronisation über sich ergehen lassen.

Wie schon eben erwähnt zeichnet sich “The Cursed Crusade“ durch seine vielen Videosequenzen aus, ca. 60 Prozent des Spiels verbringt man damit sich die verschiedenen Storyvideos anzusehen. Es beginnt mit einem ca. 3 – 4 Minuten Video –  mal mehr, mal weniger. Dann kann man anfangen sich im Mittelalter durchzukämpfen. Leider folgt nach kürzester Zeit ein weiteres Video, wenn man sich gerade so im Zockerwahn befindet. Der Spielspaß ist somit von kurzer Dauer. Mit der Zeit eintönig und eindeutig zu viel Story. Ein flüssiger Spielablauf ist dadurch nicht möglich.

Kleine Grafikfehler:
Leider kann “The Cursed Crusade“ auch grafisch nicht punkten. Die grafische Darstellung ist ohne Liebe zum Detail oder grafischen Highlights. Man ist heutzutage einfach besseres gewohnt – von den kleinen Grafikfehlern mal abgesehen.

Fazit:
Zusammenfassend muss man leider sagen das “The Cursed Crusade“ nicht überzeugen kann und der erste Eindruck leider manchmal täuscht. Eine ausgiebige Story ist nicht verkehrt, aber kein Spieler will von schlecht gemachten Videosequenzen erschlagen werden.  Man muss aber dazu sagen, dass Koop Spiele auf dem Markt immer sehr rar sind und man in Hinsicht darauf doch über einen Kauf nachdenken kann.  Zu zweit macht doch alles mehr Spaß!