The Abbey – auf teufel komm raus!

The Abbey – auf teufel komm raus!

18. August 2008 - 16:56 Uhr geschrieben von Dai-Lee

Eine Abtei, mysteriöse Todesfälle und ein ermittelnder Mönch sind Teil des Point & Click Adventures „The Abbey“. War der Tod des Torwächters nur ein Unfall oder steckt mehr dahinter? Seit kurzer Zeit ist die zweite (bugfreie) Version des Spiels auf dem Markt. Ich habe sie für euch getestet.

Story
Ihr betretet das Kloster in der Rolle des Leonardo de Toledo. Sein getreuer Schüler Bruno folgt ihm auf den Fersen und macht sogar die schlimmsten Dinge mit, wie z.B. Gräber ausheben oder Gegenstände stehlen (und das als Mönch tztz). Natürlich können wir uns alle denken, dass weitere Morde nicht ausbleiben. Ich möchte nicht zu viel über die Geschichte schreiben, damit ich euch nichts vorwegnehme.  Die Story ist in vier Kapitel aufgeteilt, die alle ungefähr gleich lang sind.

Steuerung
Eine simple, optimale Steuerung. Mit Linksklick bewegt ihr euch und informiert euch über angeklickte Gegenstände. Mit Rechtsklick nehmt ihr Dinge auf oder benutzt sie. Außerdem könnt ihr mit Rechtsklick Sätze in Gesprächen überspringen. Das Inventar öffnet sich, wenn ihr mit der Maus an den oberen Rand fahrt – es sieht aus wie ein Kirchenfenster. In einem Tagebuch könnt ihr alle eure Erlebnisse nachlesen, falls ihr etwas nicht mehr wisst oder einfach den Text schnell durchgeklickt habt  Mit einem Doppelklick auf den Ausgang oder das nächste Gebiet müsst ihr nicht zusehen, wie Leonardo laaangsam hinläuft, sondern ihr seid sofort da.

Schauplätze
Da das komplette Adventure in der Abtei spielt, sind die Orte natürlich begrenzt. Einerseits möchte ich mehr sehen, andererseits sind die Rätsel dadurch besser lösbar. Wenn ihr an einer Stelle überhaupt nicht mehr weiterkommt, könnt ihr notfalls die Gegenstände aus eurem Inventar überall ausprobieren.

Übersichtskarte
Da die Wege von einem ins andere Gebiet manchmal ein wenig merkwürdig sind, könnt ihr mit einer Übersichtskarte (Buchstabe „M“) schnell reisen. Ihr klickt einfach den gewünschten Ort auf der Karte an und steht sofort vor dem Gebäude. Leider könnt ihr die Karte nicht aufrufen, wenn ihr innerhalb eines Gebäudes seid.

Rätsel
Die Rätsel sind spannend gemacht und abwechslungsreich. Meistens müsst ihr Gegenstände finden und diese jemandem geben, sie miteinander kombinieren oder sie im Inventar genauer betrachten. Es gibt viele textbasierte Rätsel, denn die Mönche reden seeeehr viel. Vergesst nicht, dass ihr auch mit eurem Schüler Bruno reden könnt. Manchmal gibt er euch Hinweise zur Lösung oder ihr müsst sogar an einem bestimmten Ort mit ihm reden, damit ihr weiterkommt (z.B. einen Mönch ablenken). Alles in Allem sind die Rätsel für mich lösbar gewesen, auch wenn ich manchmal eine Weile gebraucht habe^^“

Fazit
Zu Beginn des Spiels dachte ich an den Film „Der Name der Rose“. In diesem Film sterben immer wieder Mönche auf mysteriöse Art und Weise. Die Lösung des Rätsels ist ein verbotenes Buch mit vergifteten Seiten. Die Mönche sterben, weil sie beim Umblättern der Seiten immer die Fingerkuppen ablecken und dann das Gift von den Seiten in den Mund bekommen. Hier ist das Ende ein wenig anders  Mit der ersten Version des Spiels gab es wohl des Öfteren Abstürze. Bei mir verlief alles ohne Probleme (Zweite Version). Wie es aussieht sind die Fehler ausgemerzt. ^^
Durchaus ein Adventure, das mir Spaß gemacht hat und ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Bei den Charakteren hätte ich mir ein bisschen mehr Wiedererkennungswert gewünscht. Jemand mit einem doofen Tick oder sonst einer lustigen Macke, so dass jeder gleich weiß von wem ich spreche. Naja, beim nächsten Mal dann!