Die Qual der Babysitter

Die Qual der Babysitter

30. September 2008 - 18:56 Uhr geschrieben von Dai-Lee

Wer auf Babys aufpasst, merkt schnell wie schwer das sein kann. Anfangs wildfremde Kinder versteht man nicht so einfach – Was will das Kind überhaupt? Mache ich alles richtig? Später stellt sich die Langeweile ein, möglicherweise hat man das Kind dann über. Als Babysitter hat man den Vorteil den kleinen Quälgeist wieder an die Eltern abgeben zu können. Bei Sophies Freunde – Meine süßen Babys macht man dann einfach den Nintendo DS aus.

Tag 1 – Ich komme in einer neuen Stadt an um an der Universität einen Kurs zur Kindererziehung zu machen. Um das Ganze zu finanzieren werden mir förmlich Babysitterjobs um die Ohren geschlagen. Nach ein wenig Beinarbeit quer durch die kleine Stadt ist das wichtigste geregelt: Eine Unterkunft im Studentenheim, automatische Einträge für Babysitterjobs und natürlich die Anmeldung an der Uni.
In dem kleinen Städtchen gibt es neben der Uni auch Einkaufsmöglichkeiten: Ein Bekleidungsgeschäft, den Kiderspielzeugladen und den Möbelladen und den Friseursalon. Auch sollte man die Augen offen halten nach Passanten, die haben immer mal ein einfaches Rätsel in petto und geben als Belohnung Geschenke in Form von Babykleidung oder neuen Spielsachen heraus.

Tag 2 – Ran an die Babys! Die ersten Jobs gehen allerdings richtig schief. Es wird geschrien und bereits nach wenigen Fehlern ist der Job zuende – Das Kind und die Eltern unzufrieden und ich selbst frustriert. Was habe ich falsch gemacht? Vielleicht sollte ich mal einen Blick in die irdische Bedienungsanleitung werfen weil ich einfach zu doof für Babys bin? Nein, was dort drin steht weiß ich längst. Also nochmal versuchen – die Jobs gehen einem ja nicht aus, bis man das angeforderte Tagespensum erreicht hat.
Bis man aber erstmal dahinter gekommen ist, wie man die Sympathie des Babys erlangen kann bedarf es etwas Eingewöhnungszeit. Um das Herz, welches wie ein Mahnmal über dem Kopf des Kindes schwebt größer werden zu lassen muss ich dem Baby viele kleine Herzchen herauskitzeln. Alternativ beschäftige ich es mit der Rassel (später reicht mein Geld auch für anderes Spielzeug – haben denn die Eltern nichts?) oder stille seine Bedürfnisse:
Wenn es weint ist es müde – also ab in die Wiege und ein Schlaflied singen. Wenn es so aussieht als würde es an sich riechen ist wohl die Windel voll – ab ins Badezimmer zum Windeln wechseln (und später dann auch baden). Wenn das Baby freudig mit den Ärmchen wedelt will es spielen – hier muss man sich im Raum genau umgucken womit: Vielleicht mit den Samba-Rasseln, den Trommeln oder doch mit dem Piano?

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Wer auf Babys aufpasst, merkt schnell wie schwer das sein kann. Anfangs wildfremde Kinder versteht man nicht so einfach – Was will das Kind überhaupt? Mache ich alles richtig? Später stellt sich die Langeweile ein, möglicherweise hat man das Kind dann über. Als Babysitter hat man den Vorteil den kleinen Quälgeist wieder an die Eltern abgeben zu können. Bei Sophies Freunde – Meine süßen Babys macht man dann einfach den Nintendo DS aus.

Tag 1
– Ich komme in einer neuen Stadt an um an der Universität einen Kurs zur Kindererziehung zu machen. Um das Ganze zu finanzieren werden mir förmlich Babysitterjobs um die Ohren geschlagen. Nach ein wenig Beinarbeit quer durch die kleine Stadt ist das wichtigste geregelt: Eine Unterkunft im Studentenheim, automatische Einträge für Babysitterjobs und natürlich die Anmeldung an der Uni.
In dem kleinen Städtchen gibt es neben der Uni auch Einkaufsmöglichkeiten: Ein Bekleidungsgeschäft, den Kiderspielzeugladen und den Möbelladen und den Friseursalon. Auch sollte man die Augen offen halten nach Passanten, die haben immer mal ein einfaches Rätsel in petto und geben als Belohnung Geschenke in Form von Babykleidung oder neuen Spielsachen heraus.

Tag 2 – Ran an die Babys! Die ersten Jobs gehen allerdings richtig schief. Es wird geschrien und bereits nach wenigen Fehlern ist der Job zuende – Das Kind und die Eltern unzufrieden und ich selbst frustriert. Was habe ich falsch gemacht? Vielleicht sollte ich mal einen Blick in die irdische Bedienungsanleitung werfen weil ich einfach zu doof für Babys bin? Nein, was dort drin steht weiß ich längst. Also nochmal versuchen – die Jobs gehen einem ja nicht aus, bis man das angeforderte Tagespensum erreicht hat.
Bis man aber erstmal dahinter gekommen ist, wie man die Sympathie des Babys erlangen kann bedarf es etwas Eingewöhnungszeit. Um das Herz, welches wie ein Mahnmal über dem Kopf des Kindes schwebt größer werden zu lassen muss ich dem Baby viele kleine Herzchen herauskitzeln. Alternativ beschäftige ich es mit der Rassel (später reicht mein Geld auch für anderes Spielzeug – haben denn die Eltern nichts?) oder stille seine Bedürfnisse:
Wenn es weint ist es müde – also ab in die Wiege und ein Schlaflied singen. Wenn es so aussieht als würde es an sich riechen ist wohl die Windel voll – ab ins Badezimmer zum Windeln wechseln (und später dann auch baden). Wenn das Baby freudig mit den Ärmchen wedelt will es spielen – hier muss man sich im Raum genau umgucken womit: Vielleicht mit den Samba-Rasseln, den Trommeln oder doch mit dem Piano?

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Tag 6 – Nach einem erholsamen Schlaf (und erfolgreichem speichern) stelle ich fest das Storky immernoch in meiner Bude sitzt. Wer weiß ob da noch was kommt. Ich jedenfalls mache mich wieder frisch ans Werk um noch mehr Babys mi seltsamen Namen kennen zu lernen. In der Tat habe ich schon die ganze Zeit das Gefühl, dass die Namensvergabe hier nicht ganz ernstzunehmen ist: Anna Conda, Volker Ball, Mina Nanas, Luca Ramba und Emma S. Kottchen sind nur ein paar Beispiele der Babynamen, die mich zum Schmunzeln brachten.
An dieser Stelle soll die kleine Abenteuergeschichte aber ein Ende haben, denn wer sich auf die Reise durch Höhen und Tiefen des Babysitten machen will soll ja noch einiges selbst erkunden. Unter Anderem gibt es nämlich irgendwann Zugang zum Babypark oder zur Babykrippe.

Fazit

Minispiele wie Füttern, wo man ins Mikrofon pusten muss um das Essen abzukühlen, riesige Manga-Augen bei den Babys und die komplette Touch-Pen Steuerung machen das Spiel symphatisch. Die meisten Minispiele sind auf Dauer aber nervig und einige dank schwammiger Erkennung des Touch-Pens (Samba-Rasseln) oder pingeliger Genauigkeit von Bewegungen (Nachmalen) sehr frustrierend.
Auch kann das Spiel keinen wirklichen Babysitterjob ersetzen, für die jüngeren Mädchen ist es aber gewiss eine Abwechslung zum normalen spielen mit Puppen – solange der Umgebung das Gequängel und Gegacker der elektronischen Babys nicht auf den Geist geht.
Ich selbst als baldige zweifache Mutter bleibe da lieber bei den Babys aus Fleisch und Blut