Sophies Freunde: Einmal Lehrer sein!

Sophies Freunde: Einmal Lehrer sein!

2. Oktober 2008 - 19:19 Uhr geschrieben von Dai-Lee

Tritt in die Fußstapfen eines jungen Lehrers und nutze deine Fähigkeiten, um neue Schüler zu gewinnen, die Leistung deiner Schützlinge zu verbessern und die beste Lernumgebung zu schaffen….
…das klingt natürlich vielversprechend  Nachdem ich sowieso schon immer mal wissen wollte wie es ist, “auf der anderen Seite” zu stehen, habe ich “Einmal Lehrer sein” aus der Sophies Freunde Reihe sehr gerne getestet.

Das Spiel
Als junge Lehrerin Sophie kommt man Montag morgen ganz neu an die modernisierte Schule und wird schon freundlich vom lustig aussehenden Direktor Herr Schlummermeier empfangen. Er möchte bald in Rente gehen und Sophie nach einer kurzen Eingewöhnungszeit die Schule überlassen.
Jetzt liegt es am Spieler/der Spielerin, den Unterricht zu gestalten und die vorerst 4 Schüler angemessen zu betreuen.

Das Spielprinzip

Zu Beginn jedes neuen Schultages befindet man sich im Lehrerzimmer. Von dort aus kann man mit dem Stylus die Akten, den Stundenplan, das Inventar und das Klassenzimmer anwählen.

Die Akten

In den Akten kann man die Interessen der jeweiligen Schüler einsehen sowie ihren aktuellen Bildungsstand in den verschiedenen Fächern kontrollieren.

Das Inventar

Im Inventar kann man alle Dinge sehen, die man im Klassenzimmer gefunden oder durch das erworbene Schulgeld gekauft hat. Es ist möglich, Poster, Tische, Schränke sowie Schreib- und Maluntensilien zu kaufen um das Klassenzimmer damit zu dekorieren und den Schülern eine angenehmere Atmosphäre zu schaffen.

Der Stundenplan

Der Stundenplan kann jeden Montag von Lehrerin Sophie neu zusammengestellt werden. Täglich gibt es zwei Vormittags- und zwei Nachmittagsstunden, die beliebig kombinierbar sind. Später wird es noch Themenwochen geben, in denen ein bestimmtes Fach besonders gefördert werden soll.
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Das Klassenzimmer
Im Klassenzimmer werden die Unterrichtsstunden abgehalten.
Jede Stunde beginnt damit, den Schülern einen Platz zuzuweisen, denn es gibt natürlich auch Schüler, die sich nicht besonders gut verstehen oder die zu sehr schwätzen. Diese dürfen nicht nebeneinandergesetzt werden

Die Stunden selbst werden durch Minispiele in den jeweiligen Fächern abgehalten. Je besser der Spieler/die Spielerin darin abschneidet, desto mehr lernen die Kinder!
Die Spiele sind der nicht vorhandenen Altersbeschränkung angepasst, das heißt auch kleinere Kinder können die Spiele durchaus lösen. Leider ändern sich die Spiele für die jeweiligen Fächer nicht sondern wiederholen sich, das macht das Spielen auf Dauer langweilig.

Nach 2 Vormittagsstunden ist die Mittagspause, auf die 2 weitere Nachmittagsstunden folgen. Am Ende des Schultages, wenn die Schüler schon heimgegangen sind, hat Sophie die Möglichkeit Abends das Klassenzimmer zu säubern, mit den gekauften Dingen aus dem Inventar zu dekorieren oder Abendunterrichtsstunden abzuhalten.
Wie es an einer Schule ist, müssen auch regelmäßig Elternabende oder Versammlungen abgehalten werden.

Auch brauchen manche Kinder eine extra Abendunterrichtsstunde, damit sie ihre beruflichen Vorstellungen konkretisieren können und ihr Wissen in speziellen Fächern verbessern.
Ist Sophie eine gute Lehrerin, so wechseln schon bald immer mehr Schüler auf die neue Schule.

Grafik, Sound und Steuerung

Die Hintergrundmusik ist nett aber nicht spektakulär, was bei diesem Spiel aber auch nicht notwendig ist.
Die Grafik ist ebenfalls nicht herausragend aber auch nicht schlecht.
Die Minispiele sind recht hübsch gezeichnet. Auch die Schüler sehen niedlich gemalt aus.
Einige Zwischensequenzen sind 3-D animiert und gut eingefügt.
Die Steuerung mit dem Stylus ist angenehm und einfach zu bedienen.
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Fazit:
Sophies Freunde “Einmal Lehrer sein” ist ein süßes Spiel für zwischendurch. Die Rolle und Tätigkeit einer Lehrkraft wird anschaulich und facettenreich dargestellt. Leider sind die Spiele nicht abwechslungsreich und werden sehr schnell langweilig. Ich hätte mir mehr neue Aufgaben, mehr verschiedene Spiele und ab und an andere Tagesabläufe gewünscht.
Trotzdem ein unterhaltsames Spiel für die jüngeren Jahrgänge unter uns