Spyro – Doppelte Drachenpower für unterwegs!

Spyro – Doppelte Drachenpower für unterwegs!

20. Dezember 2008 - 18:19 Uhr geschrieben von Dai-Lee

Mit einem eleganten Sprung und einem Flügelschlag erreiche ich den nächsten Vorsprung. Ein Flammenatem von mir begrüßt den nächsten Gegner. Das Tor, welches mir den Weg versperrt kann nur von meinem Partner zerstört werden – also wechsle ich promt den Drachen und vernichte es. Ja, es macht Spaß ein kleiner lila Drache zu sein – auch unterwegs mit dem Nintendo DS!

Der letzte Teil der Spyro-Triologie findet Einzug auf fast allen Konsolen – Ich habe mir für Euch die NDS-Version vorgenommen und bin begeistert! Die Steuerung wechselt von der typischen Jump ‘n’ Run-Knöpfedrückerei  auch zum Touchpen mit Steuerkreuzunterstützung wenn es ans Fliegen geht. Das macht die Sache nicht unnötig komplitziert und gefällt mir.

Story

Wer noch nie zuvor einen Spyro-Teil gespielt hat, wird sich am Anfang etwas verloren vorkommen. Zum Glück lösen sich die meisten Fragezeichen in eurem Kopf nach und nach auf. Auf dem NDS gibt es liebevoll gezeichnete Bilder – passend zu der qualitativ hochwertigen Synchronisierung (Spyro wird im deutschen von Timmo Niessner gesprochen, welcher auch schon Elijah Wood als Frodo synchronisert hat): Denn die Geschichte wird mit Sprachausgabe erzählt von der ich extrem begeistert bin. Dies zeigt deutlich was der NDS eigentlich leisten könnte, wenn man ihn lässt – Hier sollten sich andere Spiele mal ein Beispiel nehmen.
Worum geht’s nun eigentlich? Der Dunkelmeister ist zurückgekehrt und Spyro hat sich natürlich in den Kopf gesetzt diesen aufzuhalten. Seine einstige Feindin Cynder unterstützt ihn dabei…

Fähigkeiten

Die beiden Drachen haben jeweils vier Elemente zur Verfügung mit denen sie ihre Gegner tracktieren können. Diese sind durch gesammelte Erfahrungskristalle aufwertbar und müssen klug eingesetzt werden: Denn einige Gegner sind gegen bestimmte Elemente immun und gegen Andere wiederum besonders empfindlich. Eine übersichtliche Anzeige im oberen Bildschirm verrät einem aber genau was man einsetzen sollte.

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Neben dieser Elementarschlacht gibt es natürlich auch Sprungpassagen, die beliebig mit Gleiten und Wandsprüngen ausgeweitet werden. Dabei sammelt man weitere Kristalle ein, welche die Lebensenergie und den Elementatem wieder auffüllen. Ist mir ein Gegner zu schwer, springe ich über ihn hinweg oder renne ihn mit einem gezielten Sprint einfach um. Mir gefallen die Drachenfähigkeiten – Sie sind intuitiv bedienbar.

Fliegen

Einige Level sind reine Flug-Level in denen zwar die Route vorgegeben ist, aber auf dem Bildschirm hat man völlige Bewegungsfreiheit: Um Gegner mit Feuer (Spyro) oder Gift (Cynder) abzuschießen und Hindernissen auszuweichen. Mit einem Seitwärtssalto in der Luft bekomme ich dabei das Gefühl Lylat Wars 64 zu spielen  Bei Sypro darf ich aber jederzeit den Drachen wechseln – welcher in der Zwischenzeit etwas Lebensenergie und Elementatem regeneriert hat. Damit hat das Wechseln zwischen Spyro und Cynder einen taktischen Wert.

Fazit

Ich liebe diese Drachen! Die DS-Umsetzung kann sich wirklich sehen lassen, auch wenn bereits der erste Endgegner eine verdammt harte Nuss ist… Ich bin begeistert was mit diesem Spiel aus Nintendos Handheld heraus geholt wurde, es sollte mehr solcher Spiele geben! Einziger Kritikpunkt ist der verwirrende Story-Start. Spyro ist nicht nur für die jüngere Spielergeneration: Alle Drachenliebhaber und Freunde des 2D Jump ‘n’ Runs werden hier Freude daran finden