SimAnimals

SimAnimals

24. Februar 2009 - 21:29 Uhr geschrieben von Dai-Lee

Hunde? Katzen? Pff, die hat doch jeder! Dank SimAnimals gehört uns jetzt ein ganzer Wald. Natürlich mit allen Tieren und Pflanzen die in so einem Wald heimisch sind. In SimAnimals geht es darum sich um das Wohl der Waldtiere zu sorgen und so glücklich wie möglich zu machen.

Schon kurz nach Spielbeginn wird klar auf welche Zielgruppe SimAnimals ausgerichtet ist. Niedliche Tiere, kurze und einfache Texte und schlichte Erklärungen. SimAnimals ist ganz klar für Kinder gedacht und auch dementsprechend aufgebaut.

Der Wald in meinen Händen

Unsere Aufgabe in SimAnimals ist es die verschiedenen Teile des Waldes zu pflegen um den Tieren ein schönes zu Hause sowie ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen. So weit so gut. Doch anders als in manch anderen Tiersimulationen brauchen die Tiere mehr als nur Streicheleinheiten und einmal am Tag was zu fressen. Wenn wir uns nicht genug um unsere Tierchen oder um den Wald kümmern verschwinden die Tiere auf nimmerwiedersehen aus unserem Wald.

Um die Zufriedenheit in den verschiedenen Waldteilen auf ein Maximum zu bringen, müssen wir hart arbeiten. Denn es reicht nicht ein paar Tiere zu streicheln und Samen zu verstreuenn, auch die Pflanzen müssen in regelmäßigen Abständen mit Wasser versorgt werden. Dazu benutzen wir Regenwolken, die wir mit dem Wasser aus einem kleinen See bilden und dann über den Pflanzen absetzen. Sobald die Pflanzen Früchte tragen lassen auch unsere ersten tierischen Waldbewohner nicht mehr lange auf sich warten.

Unseren pelzigen Freunden müssen wir nun einen geeigneten Lebensraum bieten und uns gut um sie kümmern. Ab hier unterscheidet SimAnimals sich von den anderen Tiersimulationen.

Wenn wir unsere neuen Waldbewohner gleich nach ihrem Erscheinen im Wald streicheln und liebkosen wird es schnell wieder die Flucht ergreifen. Verständlich. Zuallererst müssen wir nämlich das Vertrauen  der kleinen Kerlchen gewinnen, in dem wir sie füttern und einen schönen Bau finden.

In zehn verschiedenen Waldbereichen gilt es den Lebensraum von 17 verschiedenen Tierarten zu erhalten. Die Tiere unterschieden sich leider hauptsächlich nur in ihrem Aussehen – spielerisch gibt es kaum Unterschiede.

Grafik,Sound & Co.

Die Umsetzung des Spiels ist sehr kindgerecht, im ganzen Spiel gibt es nur sehr wenig Text, und das meiste wird mit verschiedenen Symbolen erklärt. Auch die Tiere zeigen ihre Emotionen sehr offen. Ist ein Tier glücklich grinst es über beide Ohren, ist es allerdings traurig guckt es uns mit großen Kulleraugen an – so dass wir gar nicht anders können als unserem kleinen Freund ganz schnell zu helfen. Leider wirkt die Umgebung unser Tiere eher trist und fade. Da wäre technisch sehr viel mehr drin gewesen. Auch herrscht in unserem Wald ziemliche Stille. Im Hintergrund hören wir zwar das Zwitschern von Vögeln was auch manchmal durch das Zirpen von kleinen Grillen unterbrochen wird, auch hören wir oft das Rauschen des Windes… doch das war es schon. Musik gibt es nur in den Menüs. Im Spiel selbst ertönen zwar bei bestimmten Ereignissen allerhand Jingles die aber leider schnell nervig werden.

Fazit

SimAnimals ist vor allem an Kinder gerichtet und das merkt man im Spiel sehr stark. Im direkten Vergleich zu vielen anderen Tiersimulationen ist das Spielprinzip von SimAnimals ausgereifter. Allerdings wiederholen sich auch hier die Spielabläufe oft und auch die vielen verschiedenen Tiere bringen nicht sonderlich viel Abwechslung. Für Erwachsene ist das Spiel nicht wirklich zu empfehlen, da die Zielgruppe hier ganz klar die Jüngeren unter uns sind. Für Kinder hingegen ist SimAnimals, trotz kleinerer Macken, ein wirklich schöner Zeitvertreib mit kleinem Lerneffekt.