Super Mario 3D Land – Testbericht

Super Mario 3D Land – Testbericht

29. November 2011 - 13:31 Uhr geschrieben von Dai-Lee

Nintendo schickt seinen Lieblingsklempner in neue Dimensionen: Auf dem Nintendo 3DS retten wir in “Super Mario 3D Land“ wiedermal Prinzessin Peach aus den Fängen von Bowser und erleben neue Perspektiven. Das Jump’n Run wird zum Must-Have Titel des Jahres und wir verraten euch warum.

Gekidnappt aus Mushroom Kigdom!
Der Oberschurke Bowser genießt seinen gelungenen Triumph und hinterlässt seinem Erzfeind Mario ein Foto. Stolz posiert Bowser mit der kreischenden Prinzessin Peach auf den Armen, ein lautes Gelächter ertönt aus dem 3DS und schon hat Bowser längst das Weite gesucht.
Mamamia! Das kann sich Mario nicht gefallen lassen, schnell macht er sich auf dem Weg zur Burg, um die geliebte Prinzessin zu retten.

It’s me Mario in 3D!
In “Super Mario 3D Land“ erwarten euch altbekannte Level, die Mario-Veteranen mit Sicherheit schon mal gesehen haben, zum Beispiel aus “Super Mario Bros. 3“. Es ist eine schöne, bunte Mischung aus dem Klassiker und “Super Mario Galaxy“ entstanden. Optisch gesehen sieht Mario in 3D wahnsinnig plastisch aus und Dank dem umschaltbaren 3D-Effekt auf dem 3DS, vertieft sich der Raum und die gesamte Darstellung wird zum Augenschmaus.

Die wilde Mischung macht’s! Das Spiel teilt sich in acht wundervolle Welten auf, hier sammelt ihr fleißig Goldmünzen ein oder haltet in jedem Level Ausschau nach drei Sternenmünzen, dabei ist immer die ablaufende Zeit zu beachten. Besonders aufregend sind die hohen Sprünge aus schwindelerregenden Höhen, ein Propellerhut schießt euch von einem Block zum anderen hoch und ehe ihr euch verseht, habt ihr auch schon einen Fuß auf festen Boden gesetzt. Was dabei zu beachten ist, um sich etwas orientieren zu können, solltet ihr immer euren eigenen Schatten im Auge behalten. Abwechslungsreich sind vor allem die verschiedenen Passagen, mal läuft ihr auf einem wackeligen Seil entlang, schwimmt durch Hindernisse hindurch oder findet versteckte Räume und neue Rohreingänge.

Achtung Gegner!
Hier trifft Mario immer wieder auf altbekannte Gegner, wie den Gumbas, den Fleischfressenden Pflanzen, den monströsen Geister und anderen Geschöpfen. Damit ihr vor ihnen gewappnet seid, bekommt Mario ein Blatt-Item, damit verwandelt ihr euch in einen Waschbären und könnt mit einer Umdrehung nicht nur Gegner wegpusten, sondern auch kurzzeitig schweben – besonders hilfreich im Himmel-Level. So könnt ihr lange genug oben bleiben, um euch in Sicherheit zu bringen und fällt nicht sofort in die Tiefe. Wer oft das zeitliche segnet und nicht weiterkommt, wird mit einem unsterblichen Waschbär-Kostüm belohnt, was das Durchkommen allerdings viel zu einfach macht und 1-Up Pilze gibt es auch reichlich. Wer hier eine Herausforderung sucht, wird erst im späteren Spielverlauf auf seine Kosten kommen.

Für den nötigen Biss sorgen Rätselaufgaben mit perspektivischen Darstellungen. Der Spieler bekommt eine optische Täuschung geboten und  kann sie in Stereo 3D oder im aktiven 3D betrachten.

Hin und wieder blicken wir nostalgisch auf die uns bekannten Luftschiffe und das niedliche Toad-Haus in dem wir uns immer neue Items holen. Untermalt wird das bunte Abenteuer mit klassischen Melodien.

Fazit: Eines steht fest: Die Geschichte mit der entführten Prinzessin ist nicht neu, dafür kann sich die 3D-Umsetzung für den tragbaren Handheld sehen lassen. Das niedliche Waschbärkostüm entzückt uns und man will es nicht mehr verlieren. Wer ein 3DS-Spiel mit Sichtpotenzial sucht, ist damit bestens beraten.