Petz – Die affen sind los!

Petz – Die affen sind los!

2. März 2009 - 15:30 Uhr geschrieben von Dai-Lee

Chaos in der Wohnung? Abgenagte Tapeten? Herumliegende Bananenschalen? So in etwa würde es wohl aussehen, wenn ihr euch einen Affen nach Hause holt. Für alle, die sich gleich eine ganze Affenfamilie in digitaler Form ins eigene Heim holen wollen ist möglicherweise der Petz-Titel Die Affen sind los einen Blick wert.

Zuallererst dürft ihr ein Äffchen eurer Wahl adoptieren, solange ihr nichts freigespielt habt stehen euch dafür zwei verschiedene Rassen zur Verfügung. Geschlecht und Fellfarbe dürft ihr euch selbst aussuchen. Mit eurem selbstbenannten Affenbaby lernt ihr die ersten Schritte in dem Haus, welches zukünftig von euren Affen bewohnt wird. Mit Hilfetexten geht das auch ganz gut von der Hand.

Motivation
Mit erfüllen von Aufgaben erhaltet ihr Sterne. Jeder Stern symbolisiert eine Belohnung, sei es ein neues Kleidungsstück, Spielzeug, Nahrungsmittel oder eine neue Affenrasse die ihr adoptieren könnt. die Aufgaben sind in verschiedene Bereiche aufgeteilt und beginnen etwa mit ‘füttere einen Affen zweimal’ oder ‘Fotografiere einen Affen der Spargel isst’ – was gar nicht so einfach ist, da Spargel nicht gerade zu den beliebten Mahlzeiten gehört.

Neben den Aufgaben könnt ihr eure Affen erziehen, durch Spray oder Streicheln. Das erinnerte mich etwas an Black & White, allerdings habe ich bei den Affen bisher noch keinen Lerneffekt feststellen können.Zusätzlich könnt ihr den Affen Tricks beibringen, die ihr mit der Wii-Remote vormacht. Wie genau seht ihr im Trick-Menü, bei einigen Tricks verrenkt man sich aber ganz schön <.< Wenn mans nicht richtig gemacht hat, schwebt dem Affen ein Fragezeichen über dem Kopf… ich glaube das konnte man bei mir am Anfang auch überm Kopf sehen  Ist aber eigentlich gar nicht so schwer.

Affenfamilie
Durch spielen und laufen werden die Affen groß – seltsame Beschreibung im Spiel aber sie trifft zu: Wenn man ne Weile nichts macht funktioniert das also auch, achtet nur auf den Hunger der Fellknäul  Wenn die Affenbabys nun also erwachsen sind, soll man sie züchten können und ganz neue Affenarten erschaffen. Meine Äffchen fanden sich untereinander noch nicht besonders interessant, hmmm.
Es ist aber bereits mit drei Affen schon recht wuselig, wirft man dem einen ein Spielzeug vor die Füße, möchte der andere schonwieder was trinken oder futtern und beim Dritten hat man das Gefühl das lauern vor dem Kleiderschrank ist kein Zufall  Man darf die Äffchen nämlich auch einkleiden, vom Hut bis zur Affenschwanzdekoration ist alles dabei. Einiges ist wirklich niedlich, bei anderen Teilen hab ich nur gedacht das arme Tier – aber das ist Geschmackssache.

Fazit
Für Affenliebhaber und Jüngere sicherlich ein Spaß mit der Wii-Remote die Tiere durchs Haus zu scheuchen und diese umzuziehen, zu füttern, zu waschen, ihnen Tricks beizubringen, sie zum Techtelmechtel zu bringen und damit zu züchten. Ich fürchte nur, dass nicht wirklich Langzeitmotivation aufkommt.