Resonance of Fate

Resonance of Fate

20. Januar 2010 - 13:46 Uhr geschrieben von Dai-Lee

Freunde japanischer Rollenspiele und alle, die keine Elfen und Zwerge mehr sehen können- freut euch, denn SEGA und tri-Ace haben etwas Neues ausgebrütet und bringen noch dieses Quartal Resonance of Fate™ (in Japan End of Eternity) auf den deutschen Spielemarkt. Auf dem letzten SEGA Event konnte ich Eindrücke sammeln und den Titel ausführlich anspielen.

SEGA und tri-Ace versprechen uns eine Weiterentwicklung des Genre mit einer erfrischend neuen Storyline, detaillierter Grafik und Fernkämpfe mit Schusswaffen.

 

Story:
Die Zukunftsvision von Resonance of Fate™ spielt in der Stadt Basel. Bei dem mysteriösen Komplex aus gigantischen Räderwerken handelte es sich einst nur um ein Experiment zu Lebenserhaltung, welches zum einzigen Zuflucht der Menschheit wurde.

Unsere ungleichen Helden Vasheron, Zephyr und Leanne sind sogenannte PMF (Private Militär Firma)-Söldner, die durch die Aufträge ihrer Kunden immer weiter in die Geheimnisse der Stadt eingeführt werden.

Eindruck:
Auf dem ersten Blick beeindruckend ist die liebevolle Detailgenauigkeit der düsteren Stadtlandschaft und deren verstörte Einwohner. Schnell merkt man aber, dass diese einem nicht viel Bewegungsfreiraum bietet und die gesamte Reise eher linear verläuft. Auch nicht gerade neuartig sind die herumlaufenden NPC und dass neue Bereiche nur durch das Erfüllen der Missionen freigeschaltet werden.

Auf der Weltkarte gelangen unsere Helden zu den Ereignissen. Der Untergrund ist dabei in Etagen mit Hexagonflächen aufgeteilt. Diese gilt es mit der Zeit frei zu schalten.

Wie bei vielen japanischen Rollenspielen sind Kämpfe zufällig und bei Berührung mit einem Gegner wechselt der Schauplatz in den Kampfmodus. Neuartig ist dabei die Vernetzung von Action, Strategie und dem völligen Wegfall von Magie und anderen übernatürlichen Attacken. Die Protagonisten benutzen im rundenbasierten Fernkampf nur Handfeuerwaffen und sorgen mit Spezialattacken für die nötige Action. Dabei wirken bestimmte Waffen und Attacken unterschiedlich auf die Gegner und der Spieler muss strategisch vorgehen.

Des weiteren haben sich die Entwickler dazu entschlossen dem Spieler die Möglichkeit zu geben seine Charaktere wie Puppen anzuziehen (Jipiiieee!!!). Dabei besitzen die Kostüme keine Attribute und können je nach Geschmack geändert werden (Doppel-Jipiiieee!!!). So habe ich den drei Helden mal ein Rentier-, Panda- und Gelbesirgendwastier-Kostüm aufgesetzt…hähä.

Aber zurück zu meiner Objektivität: Die Entwickler haben ihre Versprechen gehalten und Fans japanischer RPGs sollten sich das Spiel wenigstens anschauen. Auch wenn der Spieltitel “Resonance of Fate™“ nicht so klingt – er ist doch anders als andere RPG Titel.