Wenn man dem großen Internethändler, der mit „A“ beginnt, glauben darf so zählt die Auswahl an 18er Games gerade mal 7 Stück (Doppelte & UK-Importe nicht mitgezählt). Unter diesen sieben befindet sich ein Spiel, dass ich als echtes Kleinod bezeichnen würde. Ein wirklich feiner und schön-schauriger Egoshooter, der aus diesem „Mini-Sortiment“ dennoch schier herausstrahlt. Dabei erschien Dementium im Jahre 2009 gleich in zwei Ausführungen, zwei Verpackungsausführungen. Die erste war blutrot und sonst nichts, die zweite Auflage aus dem Juli vergangenen Jahres zeigt ein verschwommenes Gesicht auf schwarzem Hintergrund. Wohl um auch mehr auf den „Horror“ Aspekt einzugehen. Eine nur rote Verpackung hätte auch ein Spiel zur Interpretation moderner Kunst sein können.

Horror pur!
Wie dem auch sei, jedenfalls stellt sich der Ego-Shooter der Aufgabe, die Möglichkeiten des NDS für sich zu nutzen. Stylus und Steuerkreuz zu kombinieren, stelle ich mir ziemlich schwierig vor, sodass ich sagen muss, die Entwickler haben gute Arbeit geleistet. Die beiden Steuerungen greifen gut ineinander. Mit dem Kreuz bewegt man die Figur durch den Raum, mit dem Stylus schwenkt man die Kamera und führt Aktionen aus.
Es gibt zwar keine verschiedenen Schwierigkeitgrade zur Auswahl, dafür ist der Standard auch und gerade für Einsteiger sehr fair! Leute, die auch auf dem DS schon als Shooter-Experten gelten, werden müde lächeln und das Game als „zu easy-peasy“ wieder ins Regal stellen. Aber ich bin absolut zufrieden damit und hoffe auch für den Nachfolger, dass er entweder verschiedene Schwierigkeiten anbietet oder weiterhin einsteigerfreundlich bleibt.
Wurde das speichern nun verbessert? Bei der US Version musste man nach dem Ableben, trotz Zwischenspeicher, das Level von vorne beginnen.
Insofern ist wohl zwischen den beiden Versionen nochmal etwas überarbeitet worden...
Diese vermurkste Speicheridee hat mich manch Nerven gekostet -.-



